Prinzessin Astrid

Prinzessin Astrid

Prinzessin Astrid, Prinzessin von Belgien, wurde am 5. Juni 1962 in Brüssel geboren. Sie ist das zweite Kind von König Albert II. und Königin Paola.

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Brüssel studierte Prinzessin Astrid ein Jahr lang Kunstgeschichte in Leiden (Niederlande). Ihre Ausbildung ergänzte sie am Institut d'Etudes Européennes in Genf sowie in Michigan (USA).

Am 22. September 1984 heiratete Prinzessin Astrid in Brüssel Erzherzog Lorenz von Österreich-Este, der 1995 Prinz von Belgien wurde. Der Prinz wurde am 16. Dezember 1955 in Boulogne-Billancourt geboren.

Das Fürstenpaar hat fünf Kinder, die alle in der belgischen Hauptstadt geboren wurden: Amedeo (21. Februar 1986), Maria Laura (26. August 1988), Joachim (9. Dezember 1991), Luisa Maria (11. Oktober 1995) und Laetitia Maria (23. April 2003).

Prinzessin Astrid

Als Ehrenvorsitzende der Fondation Médicale Reine Elisabeth (FMRE), der Stiftung EORTC „European Organisation on Research and Treatment of Cancer" (Europäische Organisation für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen) und der Fonds für wissenschaftliche und medizinische Forschung der König-Baudouin-Stiftung bemüht sich Prinzessin Astrid, die medizinische Grundlagenforschung in verschiedenen Bereichen zu unterstützen.

Sie engagiert sich auch im Kampf gegen Epidemien und Pandemien, unter anderem als Sonderbeauftragte der Partnerschaft „Roll Back Malaria" (RBM) zur Bekämpfung von Malaria. Die Prinzessin setzt sich auch für Gewaltopfer ein, unter anderem im Rahmen des Kampfs gegen Antipersonenminen.

Prinzessin Astrid und Prinz Lorenz

Besondere Aufmerksamkeit widmet Prinzessin Astrid all jenen in unserer Gesellschaft, die durch die Maschen des Netzes zu fallen drohen. Sie unterstützt Initiativen, die den Ärmsten, insbesondere allein erziehenden Müttern und Menschen mit unzureichender Schulbildung, zugute kommen.

Prinzessin Astrid ist auch für neue Initiativen anderer Vereinigungen aufgeschlossen, die sich in Belgien und im Ausland für humanitäre Ziele einsetzen.

Zu ihrem sozialen Engagement sagte die Prinzessin anlässlich des Frauenforums für Wirtschaft und Gesellschaft im Oktober 2007 in Deauville: „Ich versuche, die Bedürfnisse verletzlicher Menschen zu erfüllen, vor allem derjenigen Gruppen von Bürgern, die - in Belgien oder im Ausland - durch die Maschen des Netzes zu fallen drohen, aber ich weigere mich, dem Bild einer ‚Wohltätigkeitsdame' zu entsprechen. Ich möchte das Vertrauen, das andere in mich setzen, erwidern, indem ich ein Netz von Personen und Einrichtungen aktiviere, die konkrete Ergebnisse für die hilfsbedürftigen Menschen herbeiführen können."

Ende Juni 2009 hat der Governing Board des „International Paralympic Committee" (IPC) die Nominierung von Prinzessin Astrid als Mitglied des IPC Honorary Board ratifiziert.

Seit dem 22. November 1996 hat Prinzessin Astrid als Rechtssenatorin einen Sitz im Senat und gehört seit dem 22. Mai 1997 auch den Streitkräften an. Sie bekleidet den Rang eines Obersten im Medizinischen Corps.

Am 20. Juni 2013 gab das Sekretariat der Ottawa-Konvention, bezüglich des Verbots von Antipersonenminen, bekannt, dass Prinzessin Astrid, als spezielle Gesandte der Konvention, in Zukunft einer Arbeitsgruppe angehören wird, die sich auf diplomatischer Ebene bemüht, dass die Staaten, die der Konvention noch nicht beigetreten sind, dieses Abkommen unterschreiben.

Prinzessin Astrid nimmt regelmäβig an den öffentlichen Aktivitäten teil, die von der Königlichen Familie erwartet werden.

Prinz Joachim, Prinzessin Maria Laura, Prinz Amedeo, Prinzessin Luisa Maria, Prinzessin Laetitia Maria, Prinzessin Astrid und Prinz Lorenz

 

 

 

 

 

Geburtstag

Prinzessin Astrid wurde am 5 Juni 1962 geboren